Gravimetrische Dosierung
Silo Austrags-und Dosiergerät DDS 400 mit Zwischenbehälter auf Wägeplattform und Übergang in pneumatische Förderung

Die gravimetrische Dosierung kommt überall dort zum Einsatz, wo extrem hohe Dosiergenauigkeiten gefordert sind. Die Differential-Dosierwaagen von Sodimate leisten eine Dosiergenauigkeit von +/- 0,5 %

Anwender sollten jedoch vorher überlegen, ob diese hohe Dosiergenauigkeit für den Prozess tatsächlich notwendig ist, die volumetrischen Dosiersysteme von Sodimate leisten bereits eine Dosiergenauigkeit
von +/- 3%

 

Funktionsweise gravimetrische Dosierung:

Der Wägebehälter und das volumetrische Dosiergerät sind auf einem massiven, schwingungsfreien Stahlrahmen aufgebaut. Die Gewichtserfassung erfolgt mit 3 robusten Wägezellen bzw. mit einer stabilen Wägeplattform.

Das Funktionsprinzip von gravimetrischen Dosierung beruht ausschließlich auf einem bestimmten (Produkt-) Massenverlust in einer bestimmten Zeit. Es gibt keine weiteren Faktoren, die eine Rolle spielen würden. Differential-Dosierwaagen nutzen keine Nullreferenz als Grundlage für die Eichung der Ausgabegeschwindigkeit der Dosierschnecke, sie arbeiten ausschließlich mit dem Massenverlust im Laufe der Zeit.

Das Massenverlustprinzip bietet eine äußerst präzise und sehr zuverlässige Methode für die kontinuierliche Dosierung nach Gewicht, sie vereint die Genauigkeit einer statischen Messung mit der Flexibilität und Leistungsfähigkeit eines kontinuierlichen Dosiersystems.

Auslegung in ATEX 21/22 möglich

Vorteile gravimetrische Dosierung :

  • Kurz- und langfristige Dosierpräzision
  • Betriebsinformationen
  • Prozessautomatisierung
  • Senkung der Produktverluste
  • Vom Einlass bis zum Auslass staubdicht
  • Unempfindlich gegen externe Einflüsse wie Stöße und Schwingungen
  • Schnelle Integration der Sodimate-Steuerung TMX110 in unterschiedlichste Steuerungsumgebungen