Das Silo Austrags- und Dosiergerät ZDM 400 ist eine rein mechanische Silo Austragshilfe. Der Siloaustrag und die Dosierung erfolgt ohne weiteren Austragshilfen wie Fluidisierung, Vibrationsboden, Rüttler oder Zellradschleuse
Austrags-und Dosiergerät ZDM 400 mit einer geneigten, starren Schnecke. Als Alternative zur Zellenradschleuse bestens geeignet.

Mit dem neuen Silo Austrags- und Dosiergerät ZDM 400 für 1 – 2 Dosierschnecken bringt Sodimate seine Kernkompetenz auf ein neues Niveau. Es ersetzt die bisherigeren Geräte ZCD 400 und DDS 400.  Neu ist vor allem die modulare Bauweise, mit der viele Kundenwünsche umgesetzt wurden:

 

 

 

 

 

  • Modul-Bauweise
  • Austausch der Dosierschnecken ohne das gesamte Gerät austauschen zu müssen
  • Vorhandene Dosierschnecken können durch Dosierschnecken mit einem anderen Durchmesser (= andere Dosierleistung) ersetzt werden
  • Möglichkeit eine zweite Dosierlinie nachträglich hinzuzufügen, jede Dosierlinie mit Einzelabsperrung vom Austragskörper möglich
  • Kein Winkelgetriebe mehr, Austausch der Stopfbuchsenpackungen ohne Kontakt mit dem Pulver
  • Systematische Durchführung von Dichtigkeitsprüfungen ohne Mehrkosten für den Kunden
  • Verkürzung der Lieferzeiten für die Aggregate und die Ersatzteile, da nur noch eine Produkt-Plattform

Der ZDM 400 ist ein mechanisches Austrags- und Dosiergerät für in Silos gelagertes pulverförmiges Schüttgut. Es eignet sich bestens als Alternative zur Zellenradschleuse für den Siloaustrag. Es wird unter aller Art von Silos eingebaut, die mit einem Konus ausgestattet sind und erschafft dort eine rein mechanische Silo Austragshilfe und Dosiereinheit in einem Gerät, die den projektspezifischen Anforderungen gerecht wird.

Funktionsweise Silo Austrags- und Dosiergerät ZDM 400; Alternative zur Zellenradschleuse

Der Hauptbestandteil des Austragsgerätes ZDM 400 ist die Austragswelle, die von einem Getriebemotor im Konus des Silos rotierend angetrieben wird.

Auf der Austragswelle befinden sich auf 5 Ebenen flexible Metallfedern aus Edelstahl, die an einer Nabe befestigt sind. Diese Metallfedern sind vorgespannt und bleiben um die Nabe herumgewickelt solange das Produkt gut fließt. Dabei wird der zentrische Austrag des Produktes durch die Rotation der Austragswelle unterstützt.

Kommt es im Silokonus zu Brückenbildungen und ist somit kein Gegendruck des Produktes mehr vorhanden entrollen sich die Metallfedern und kratzen die entstandenen Brücken mechanisch auf.

Daher kommt es zu einem gleichmäßigen Produktfluss in den Austragbehälter unterhalb des Silokonus.

Da der Durchmesser des Austragbehälters immer größer ist als der Auslaufflansch entspannt sich das Produkt im Austragsbehälter, der immer zu 100% gefüllt ist.

Die mit der Austragswelle verbundenen starren Rührarme am Boden des Austraggerätes gewährleisten eine vollständige Befüllung der einseitig gelagerten Dosierschnecke ( seelenlose Spirale )  mit dem Produkt, so dass eine genaue Dosierung der Abflussmenge erreicht wird (volumetrische Dosierung, +/- 2%).

Durch den Einsatz eines Frequenzumrichter für den Getriebemotor der Dosierschnecke entsteht dabei eine lineare Austragskurve ( konstantes Schüttgewicht vorausgesetzt )

Der volumetrische Sodimate-Dosierer kann in Kombination mit Wiegetechnik zu einem gravimetrischen Dosiersystem ausgebaut werden. Dies bietet sich bei großen Schwankungen im Schüttgewicht und exakteren Anforderungen an die Dosiergenauigkeit an.

Standardmäßig ist das Austrags/Dosiergerät mit 2 Schiebern aus Edelstahl als Absperrung ausgestattet, optional möglich:

  • Absperrung mit Handrad sowie Haspelkette
  • Elektropneumatische Absperrung
  • Manuelle Absperrung der einzelnen Dosierschnecken

Auslegung in ATEX 21/22

HINWEIS: Bei Projekten, bei denen unterhalb des Silos nur sehr wenig Platz vorhanden ist, kann alternativ der DDS 400 verwendet werden. Hier wird die Austragswelle durch ein seitlich angebrachtes Winkelgetriebe angetrieben.

 

Vorteile Silo Austrags- und Dosiergerät ZDM 400 ( ALTERNATIVE zur ZelLenradschleuse ):
  • Sichere Siloentleerung nach dem ” First in, first out “-Prinzip, Austrag und Dosierung in einem Gerät
  • Keine weiteren Austrags/Dosierhilfen wie Fluidisierungssysteme, Vibrationsböden, Rüttler oder Zellradschleusen notwendig.
  • Gleichmäßiger Materialfluss sowie genaue Dosierung volumetrisch +/- 2 %
  • Geringe Antriebsleistungen der Motoren
  • Unabhängig voneinander arbeitende Doppeldosierer optional möglich
  • Einfache Installation des nachgeschalteten Übernahme- bzw. Förderaggregats
  • Lastunabhängige Arbeit des Geräts mit kompletter Silorestentleerung
  • Mechanisches Verfahren ohne Verschmutzung oder Verdichtung des Produktes
  • Einfacher Einbau: Losflansch zur Ausrichtung des Dosierers, Länge anpassbar, Dosierer starr oder flexibel, optional in Edelstahl
  • Optional Drehwächter für die Rührarme des Austragsgerätes und die Dosierschnecke möglich
  • Optional produktberührende Teil in Edelstahl möglich

Artikel mechanischer Austrag vs. Fluidisierung Vibrationsboden